Was sagen ExpertInnen über den perfekten Besprechungsfolder?

Da gilt es vorab zu definieren: Wer sind denn die Experten, wenn es um Besprechungsfolder geht?

Wir Marketing-Leute, klar.
Und Forschende zur Werbewirkung.
Und die Fachleute, die ihn gezeigt bekommen.
Oder doch auch jene, die tagtäglich damit arbeiten?

Wir haben mit erfahrenen „ADlern“ von Key Accounterin bis Sales Manager, von Pharmareferentin bis Medizinprodukteberater gesprochen. Und die Rückmeldungen waren sehr homogen.

Hier die TOP-Liste der MUST HAVES:

Experten Interview

Must Have #5: Bitte in schön!

Eine harmonische Gestaltung fürs Auge, farblich abgestimmt auf die Marke.
Nicht 5 verschiedene Typos und 7 Farben, um auch wirklich ALLES hervorzuheben.

Must Have #4: Es braucht Papier

Kann eine Tablet-Präsentation eine gedruckte Besprechungsunterlage ersetzen?
Da herrscht ebenso lautstarke Einigkeit: NEIN!

Warum nicht? – Das Thema „PDF vs. PRINT“ führte zu so umfangreichem und emotionalem Feedback, dass wir dazu einen eigenen Post ergänzen werden…

Must Have #3: Man sollte den Folder lesen können…

Nicht nur für ältere ÄrztInnen und ApothekerInnen gilt: Es sollte bitte alles in ausreichender Schriftgröße sein. Man sollte niemanden nötigen, extra die Brille suchen zu müssen. Klingt logisch, ist aber nicht immer so.

Must Have #2: Der Köder sollte dem Fisch schmecken…

…nicht dem Fischer.

Die Inhalte müssen für die Zielgruppe interessant und relevant sein. Ein toll gestaltetes Einnahme- oder
Therapieschema macht mehr Sinn als die 5. Studie mit den gleichen Ergebnissen.

Must Have #1: Weniger ist mehr

Der klassische BESPRECHUNGSfolder dient der Unterstützung einer BESPRECHUNG.
Es soll keine gemeinsame Lesung sein, sondern die visuelle Unterstreichung der Worte der MitarbeiterInnen. Und mehr als 1 Botschaft kann sich der Arzt oder die Apothekerin zwischen Tür und Angel ohnehin nicht merken. Das ist schwierig genug.

Zusammengefasst:

Die perfekte Besprechungsunterlage…
… ist ansprechend visualisiert.
… ist lesbar.
… enthält für die Zielgruppe relevante Inhalte.
… ist (zumindest auch) gedruckt.
… enthält präzise und knappe Kernbotschaften.

Und die abschließende Empfehlung von uns:

GROSSE BOTSCHAFTEN BRAUCHEN PLATZ!

Oder was meinen Sie: Welches Format macht mehr Eindruck?

Genau!

Deswegen: Große Botschaften – großes Format. A4 oder ähnlich. Es sei denn, es ist die Dosierkarte die die Fachleute einstecken können sollen (was heute aber eh kaum wer macht).

Viel Erfolg für die nächsten Besprechungsmaterialien
und liebe Grüße aus Ihrer externen Pharma-Marketingabteilung!

Weitere Artikel

Marktforschung ohne Budget